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Durchblick im iPad-Dschungel 2014 – Welches Modell kann man kaufen

Vor ziemlich genau vier Jahren, im Januar 2010 war die Welt noch einfach. Apple hatte sein großes Geheimnis gelüftet und der Weltöffentlichkeit das iPad vorgestellt. Der erste Tablett Computer mit einfacher und intuitiver Touch-Steuerung, die man bereits vom iPhone kannte.

Viel Kritik und Zweifel an der Nützlichkeit eines solchen Geräts gab es damals. Inzwischen haben Tablet-Computer den alten Desktop-PCs einen erheblichen Marktanteil abgewonnen und ein Ende des Siegeszugs ist nicht in Sicht.

Apple hat sich nicht auf dem Erfolg des ersten iPads ausgeruht und seit 2010 jedes Jahr neue Generationen und inzwischen auch Variationen seines Tablets auf den Markt gebracht. Hier bekommst du eine Übersicht, welches iPad man kaufen kann und welches besser nicht mehr.

Neueste Generation

Im Herbst 2013 brachte Apple die neuesten Generationen seiner iPad-Reihe auf den Markt. Das iPad Air sowie das iPad mini mit Retina Display besitzen die stärkste Hardware und neuesten Technologien.

iPad Air

Brauchte das iPad 2, 3 und 4 bereits ein dünneres Gehäuse als noch das erste iPad. So konnten es die Apple Ingenieure schaffen, die neueste Generation in ein nocheinmal deutlich schmaleres Gehäuse zu stecken. Der Unterschied im Gewicht sei so deutlich, dass man sich für einen neuen Namen entschied: iPad Air. Dieses Gerät bildet die derzeit teuerste Option, hat aber auch die stärkste Hardware und den leistungsfähigsten Prozessor an Board.

iPad mini Retina

Das iPad mini Retina, der kleine 7,9″-Formfaktor ist die zweite Generation des kleinen iPad Bruders. Basierte die Hardware des ersten iPad mini noch auf der im iPad 2, so muss sich das neue iPad mini Retina nicht verstecken. Im Inneren arbeitet der gleiche leistungsstarke 64Bit A7-Chip, wie im aktuellen iPhone 5s. Dazu besitzt das Display die Retina-Technologie. Sichtbare Pixel gehören damit der Vergangenheit an. Apps, Spiele und vor Allem Text sieht nun viel besser und schärfer aus.

Ältere Generation

Wer nicht unbedingt immer die neuesten Geräte braucht oder auch auf seinen Geldbeutel achten muss, der kann ohne schlechtes Gewissen auf ältere iPad-Generationen zurückgreifen. Viele Händler und auch Gebrauchtwaren-Plattformen bieten Geräte aller Generationen für günstige Preise an.

iPad 4. Generation

Das iPad der 4. Generation kann nicht mehr offiziell bei Apple erworben werden. Einige Händer bieten aber noch Restbestände zu günstigen Konditionen an. Es kann aber auch gebraucht von privat oder hier auf ebay.de preiswert ergattert werden. Dieses Gerät ist immer noch auf einem sehr hohen technischen Stand, besitzt einen schnellen Prozessor und das scharfe Retina-Display. Einziger Minuspunkt ist das vergleichsweise hohe Gewicht im Gegensatz zum aktuellen iPad Air.

iPad 2

Das iPad 2 gibt es im Gegensatz zur dritten und vierten Generation immer noch offiziell bei Apple. Als Einsteigermodell ist es aber nur noch mit 16 Gigabyte Speicher erhältlich. Der Prozessor ist inzwischen schon etwas langsam und auch das Display liefert noch pixelige Grafiken und Schrift. Für den offiziellen Preis von 379 Euro kann man sich besser mit einem iPad mini Retina ausrüsten. Also keine Kaufempfehlung mehr für das iPad 2.

iPad mini

Im iPad mini der ersten Generation steckt zwar das gleiche Innenleben wie im iPad 2, jedoch ist es für derzeit 289 Euro die günstigste Variante um an ein neues iPad zu kommen. Wer also unbedingt ein Tablett mit dem Apfel probieren möchte, aber nicht bereit ist Unmengen an Geld auszugeben, kann sich mit dem iPad mini einen günstigen Einstieg verschaffen.

Fazit

Die Optionen sind zwar vielfältig aber noch nicht unüberschaubar. Zumindest wenn man bei Apple bleibt. Natürlich gibt es viele Android-Tablets von diversen Anbietern in allen Preis- und Leistungsklassen. Dies ist dann aber genug Material für einen weiteren Artikel.

Mit dem iPad mini Retina bekommt man derzeit die beste Leistung für den günstigsten Preis. Ältere Versionen können aber durchaus eine preisgünstigere Alternative darstellen. Wie auch bei Laptops und PCs ist ausschlaggebend, wozu man das Gerät benutzen will. Für das surfen im Netz und schreiben von kurzen Texten und Emails muss es nicht immer das Neueste vom Neuesten sein.

Veröffentlicht am 27. Januar 2014

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