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BlackBerry PlayBook im Detail

Gerüchte über ein Tablet von Research in Motion, kurz RIM, kursierten bereits seit Sommer 2010 durch’s Internet. Jetzt wurde das BlackPad offiziell vorgestellt. Erste Überraschung: es wird nicht BlackPad heißen sondern PlayBook.

In diesem Artikel beschreibe ich ein paar der wichtigsten und beeindruckendsten Features des neuen Tablets. Praktische Vor- und Nachteile gibt’s passend dazu.

Die PlayBook Hardware

Das BlackBerry PlayBook kommt mit einem 7-Zoll Bildschirm und stellt sich größentechnisch in die Reihe vom Samsung GalaxyTab und dem Dell Streak. Damit ist es portabler als das iPad. Allerdings fehlt die große Arbeitsfläche des iPad’s, die sich als sehr nützlich herausgestellt hat. Ein Vorteil ist wiederum das leichte Gewicht von nur 400 Gramm.

Angefeuert wird das BlackBerry Tablet mit einem 1 GHz Dualcore Prozessor sowie 1 GB Arbeitsspeicher. Diese Power ermöglicht unter anderem das Abspielen von 1080p Full-HD Filmen.

Genaue Fakten zu Gewicht, Akkulaufzeit und Speicher gibt es noch nicht. Bei der Präsentation wurden Modelle mit 16 und 32 GB Flashspeicher gezeigt.

Playbook Anschlüsse
Anschlüsse auf der Unterseite: Micro USB und Micro HDMI

Das PlayBook Betriebssystem

Eine der überraschendsten Fakten ist das neue Betriebsystem BlackBerry Tablet OS, welches RIM komplett neu entwickelt. Anders als bei den bisherigen Android-Tablets wird nicht einfach das Smartphone Betriebssystem hochskalliert.

Damit zeichnet sich ab, dass größere Hersteller auf eigene Systeme setzen, während Tablets im Niedrigpreissektor mit Android laufen.

RIM hebt die einfache Synchronisation mit anderen BlackBerry Geräten hervor, ein Umstand der auch den zentralen BlackBerry Servern zu verdanken ist. Über die läuft der komplette BlackBerry Internetverkehr. Syncing ist zudem ein Punk bei dem Apple noch deutliche Schwächen hat.

Programme wird es über die BlackBerry App World geben. Ein SDK wird in Kürze veröffentlicht, so das Entwickler etwa ein halbes Jahr Zeit haben, Apps zu schreiben. Eine gewisse Menge an Apps zum Marktstart wird unter Anderem über den Erfolg des Playbooks entscheiden.

Blackberry Playbook Messenger
Der BlackBerry Messenger auf dem PlayBook

Weitere Features und Anschlüsse

Eingebaut sind zwei Kameras mit jeweils 3 Megapixeln (Vorderseite) und 5 Megapixeln (Rückseite), welche Videokonferenzen und Aufnahmen in 1080p Full HD ermöglichen.

Neben einem MicroUSB Anschluss hat das BackBerry Playbook zusätzlich einen MicroHDMI Port. WLAN und Bluetooth sind dabei, UMTS jedoch nicht.

Wieviel wird das PlayBook kosten?

Können die meisten Fakten begeistern, wird es beim Thema Preis und Verfügbarkeit schwierig. Das PlayBook soll im ersten Quartal 2011 auf den Markt kommen und im zweiten Quartal 2011 weltweit verfügbar sein. Preise wurden noch nicht genannt.

Im Frühjahr 2011 wird auch die zweite Generation des Apple iPad auf den Markt kommen und eventuell technisch gleichziehen oder überholen können. Auch HP will zu dieser Zeit seine ersten Tablets mit WebOS auf den Markt bringen. Eventuell sehen wir ja noch ein Google Tablet mit neuem Chrome OS. Ob die Alleinstellungsmerkmale des PlayBook zu dieser Zeit wirklich noch allein stehen, bleibt offen.

Was fehlt dem PlayBook?

Wie bei jeder Produktveröffentlichung kann man auch hier einige Dinge vermissen:

  • Kein UMTS
  • Keine große Arbeitsfläche, da nur 7 Zoll

Was denkst du?

Das Tablet Computer nicht nur Gadgets sondern durchaus nützliche Geräte sind, hat das iPad bewiesen. Immerhin setzten immer mehr Großunternehmen auf den geschäftlichen Einsatz solcher Geräte.

Genau da liegt auch der Angriffspunk des Playbook. Der Name lässt aber erahnen, das auch normale Endanwender zur Zielgruppe gehören. Was denkst du? Ist das PlayBook der lang erwartete iPad Killer oder nur ein weiteres Nieschenprodukt? Würdest du dir ein BlackBerry Tablet kaufen, wenn es nicht teurer als ein iPad wäre?

PlayBook Video:

Nützliche Links:

Veröffentlicht am 28. September 2010 Stichworte:

Ein Kommentar

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  1. Anne

    also ganz ehrlich, man müsste es natürlich in der hand haben und testen. denn nur so hat mich ja auch das iPad überzeugt.
    Aber ich finde, von den Bildern her, sieht das Blackberry Pad nicht übel aus. Außerdem kann es Multitasking, was das iPad (noch) nicht kann. Zudem gibt es Anschlüsse, die auch beim iPad fehlen.
    Die kleine Arbeitsfläche würde ich nicht als so schlimm ansehen. Also mir würde das wohl nix ausmachen.
    Ich finds nich übel ;D
    Wenn das Arbeiten damit auch so flüssig wie mitm iPad ist, dann wäre das (zumindest für mich) eine schöne Alternative.

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